
Zunächst einmal wollen wir daran erinnern, was ein Santokumesser ist. Das Santoku ist ursprünglich eine japanische Klingenform, die in der Küche schnell ihren Platz findet. Dem Kochmesser ähnlich, ist dieser Messertyp vor allem nützlich zum: Schneiden, feines Hacken oder Tranchieren von Lebensmitteln.
Was sind die Vorteile eines Santoku?
Wenn es so viele verschiedene Messer gibt, dann deshalb, weil jedes seinen mehr oder weniger spezialisierten Nutzen hat. Hier konzentrieren wir uns ausschließlich auf Santoku-Klingen.
Kurz zusammengefasst sind hier die wichtigsten Merkmale des Santoku:
- Eine mittel lange Klinge, um vielen Anforderungen gerecht zu werden;
- Eine vielseitige Wippbewegung;
- Präzise Schnitte;
- Ein einfacher und schneller Griff.
Wenn dieses Messer in unseren Küchen unverzichtbar wird, dann deshalb, weil es sich in Japan bewährt hat, einem Land, das für seine Expertise im Bereich Küchenmesser bekannt und anerkannt ist. Mit ihm können Sie nämlich sowohl Ihr Gemüse fein schneiden als auch frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder sogar Koriander hacken (wenn Sie das mögen). Auch als Universalmesser angesehen, sollte Ihre Wahl auf dieses Messer fallen, wenn Sie sich ein Messerset zusammenstellen möchten.
Welche Schnittarten mit dem Santokumesser?
Wenn Sie bis hierhin gut aufgepasst haben, werden Sie folgerichtig daraus schließen, dass fast alle Schnittarten mit dem Santoku ausgeführt werden können. Vom Schneiden in Scheiben über Brunoise bis hin zu Julienne lassen sich diese Techniken zur Zubereitung eines Gerichts mit dem Santoku ausführen.
Sie werden sich also fragen: Wo liegen die Grenzen dieses Messers? Um ehrlich zu sein, sind nur wenige Anwendungen nicht möglich. Beachten Sie, dass alle Profiköche dieses Messer besitzen.
Wie benutzt man das Santokumesser?
Das Santoku verfügt über eine schöne Wippbewegung. Um Ihre Kraft zu optimieren und maximal von dieser Wippbewegung zu profitieren, sollten Sie zunächst Ihre Lebensmittel vorbereiten. Nehmen wir als Beispiel eine Zucchini. Wenn Sie sie nicht halbieren, bleibt ihr Durchmesser groß und Ihre Bewegungen werden natürlicherweise größer. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Lebensmittel vorzubereiten, um die Schnitthöhe zu verringern und gleichmäßigere, schnellere und präzisere Bewegungen zu erzielen.
Der Griffbereich ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Je näher Ihre Hand an der Klinge ist, desto besser sind Ihre Präzision und Ihre Geschwindigkeit. Wenn Sie Ihre Hand am Ende des Griffs platzieren, ist Ihr Schnitt länger, aber Ihre Kraft größer. Es ist dann notwendig, die Griffhaltung an die Härte des geschnittenen Lebensmittels anzupassen.
Der letzte wichtige Punkt ist, darauf zu achten, nicht zu hastig zu werden. Versuchen Sie nicht, schnell zu schneiden, wenn Sie nicht geübt sind. Die schnellen Schnitte von Küchenchefs erfordern mehrere Jahre Erfahrung.